Industrie-Dekarbonisierung: Impulse von den Decarbon Days
Wie gelingt die Dekarbonisierung der Industrie in der Praxis? Bei den Decarbon Days wurde deutlich: Die technologischen Lösungen sind vorhanden – entscheidend sind verlässliche Rahmenbedingungen, Geschwindigkeit und Zusammenarbeit. Mit Jörn Matschke war auch Actemium in der Diskussion vertreten und brachte die Perspektive aus der industriellen Umsetzung ein.
Industrie-Dekarbonisierung braucht Tempo: Erkenntnisse von den Decarbon Days
Industrie, Politik und Regionen im Dialog
Die Decarbon Days zeigen, wie sich Industrie, Politik und Regionen gemeinsam für eine klimaneutrale Zukunft aufstellen. Im Zentrum steht dabei das Konzept der sogenannten „Net Zero Valleys“ – regionale Ökosysteme, die Industrie, Infrastruktur und Forschung gezielt zusammenbringen.
Mit Jörn Matschke, Business Unit Leiter bei Actemium, war auch die Perspektive aus der industriellen Praxis im Panel vertreten.
Was die Industrie jetzt braucht
In der Diskussion wurde deutlich, dass weniger die Technologien, sondern vor allem die Rahmenbedingungen über den Erfolg der Dekarbonisierung entscheiden.
„Damit Unternehmen in Net-Zero-Technologien investieren, braucht es vor allem Planungssicherheit, schnellere Genehmigungen, Förderprogramme entlang der gesamten Wertschöpfungskette und gezielte Fachkräftequalifizierung für KMU“,
Dr. Jörn Matsche,Geschäftsführer und Business Unit General Manager in Spremberg.
Die zentralen Handlungsfelder aus Sicht der Industrie:
- Planungssicherheit als Grundlage für Investitionen
Unternehmen benötigen stabile und verlässliche Regularien, um Investitionen tragfähig zu planen.
- Beschleunigte Genehmigungsverfahren
Lange Verfahrensdauern bremsen aktuell die Umsetzung von Projekten – deutlich kürzere Fristen sind notwendig.
- Geschwindigkeit als entscheidender Faktor
Die Umsetzung neuer Anlagen und Lösungen muss deutlich schneller erfolgen, um Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
- Stärkung von Kooperation und Clustern
Regionale Netzwerke aus Industrie, Forschung und Infrastruktur bilden die Grundlage für Skalierung und Innovation.
Actemium bringt Industrieperspektive in die Diskussion ein
Die Diskussionsthemen spiegeln zentrale Herausforderungen wider, denen Unternehmen aktuell in der Praxis begegnen. Aus Sicht von Actemium zeigt sich: Die technischen Lösungen zur Dekarbonisierung sind vorhanden – entscheidend ist ihre schnelle, wirtschaftliche und integrierte Umsetzung.
Als Partner der Industrie begleitet Actemium Unternehmen bei der Realisierung ihrer Transformationsprojekte – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb.
Was das für Industrieunternehmen bedeutet
Die Impulse der Decarbon Days lassen sich direkt auf aktuelle Anforderungen in der Industrie übertragen:
- Dekarbonisierungsprojekte müssen schneller geplant und umgesetzt werden
- Investitionsentscheidungen hängen maßgeblich von regulatorischer Sicherheit ab
- Ganzheitliche Lösungen aus Energie, Automatisierung und industrieller IT gewinnen an Bedeutung
- Zusammenarbeit in regionalen Ökosystemen wird zum Erfolgsfaktor
Transformation aktiv gestalten
Die Decarbon Days machen deutlich: Die Transformation der Industrie ist in vollem Gange. Entscheidend ist jetzt, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um Projekte schneller umzusetzen und Innovationen in die Breite zu bringen.
Actemium trägt dazu bei, diese Transformation gemeinsam mit seinen Kunden aktiv voranzutreiben.
